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Für wen geeignet? Mit dem Razer Blade steht euch eine gute Kombination aus Performance und Mobilität zur Verfügung. Vorrangig spricht das 14 Zoll Notebook Gamer an, die auch unterwegs ihre Spiele in hoher Qualität und ohne FPS-Einbrüche genießen wollen. Dafür sorgt vor allem die verbaute GTX 1060 Grafik. Durch den vollwertigen Intel Vierkern-Prozessor macht das Modell aber auch den Weg frei für komplexe Multimedia-Aufgaben wie die professionelle Bild- und Videobearbeitung.
Als Aushängeschild und Flaggschiff geht dieses 17 Zoll Gaming-Notebook ins Rennen. Leistung satt gibt es dank Intel Core i7 Quad-Core Chip, 32 GB DDR4 Arbeitsspeicher und der Nvidia GeForce GTX 1080 Grafikkarte. Die SSDs gehen beim Razer Blade Pro direkt in den RAID 0 Verbund mit Kapazitäten zwischen 512 GB und 2 TB. Hinzu kommt ein serienmäßiges 4K UHD Display mit 3.840 x 2.160 Pixel Auflösung, Multi-Touch Funktion und Nvidia G-Sync Technik. Neben WLAN-ac und Bluetooth 4.1 steht an diesem Modell zudem ein Gigabit-Ethernet (LAN) Anschluss zur Verfügung. Wie zu erwarten ist, kommen aber auch die vom Blade und Blade Stealth bekannten USB 3.0, USB-C 3.1 (Thunderbolt 3) und HDMI 2.0a Schnittstellen nebst SDXC-Kartenleser unter. Der Aufbau des 3,54 kg schweren und 22,5 Millimeter hohen Aluminium-Gehäuses wurde im Vergleich zu anderen Laptops deutlich verändert. Das Touchpad ersetzt ein numerisches Ziffernfeld am rechten Tastatur-Rand, während das Razer Chroma Keyboard erstmals am Markt mit flachen, mechanischen Tasten aufwartet. Die Akkulaufzeit liegt trotz großer 99 Wh Batterie jedoch lediglich zwischen 3-5 Stunden.

Für wen geeignet? Das Razer Blade Pro spricht ganz klar den gut betuchten Gamer an, der keine Kompromisse eingehen will. Sein Notebook soll ebenso stark wie ein moderner Desktop PC sein, wofür er auch gerne tief in den Geldbeutel greift. High-End Gaming, Multimedia- und Office-Szenarien bewältigt der 17,3-Zoller problemlos. Nicht umsonst beschreibt Razer sein Vorzeigemodell als „Desktop in deinem Notebook“. Allerdings wartet die Fan-Gemeinde beim Pro-Laptop derzeit noch auf ein passendes Intel Kaby Lake Prozessor-Update, das beim 14 Zoll Blade bereits durchgeführt wurde. Das externe Grafikkarten-Dock von Razer bietet Platz für moderne Desktop-Grafikkarten, zum Beispiel einer Nvidia GeForce GTX 1080 oder AMD Radeon RX 480. Akzeptiert werden einzelne Karten mit PCI-Express x16 Anbindung bei voller Bautiefe und bis zu doppelter Breite. Eine Leistungsaufnahme von 375 Watt sollte dabei nicht überschritten werden. Der Razer Core wird via Thunderbolt 3 (USB-C) mit den Razer Blade Notebooks verbunden und beschleunigt sowohl das interne Display, als auch externe Monitore. Zudem werden euch durch den Anschluss vier weitere USB 3.0 Ports, Gigabit-Ethernet und USB-C 3.1 angeboten. Via Razer Synapse Software kann zudem die Chroma-Beleuchtung des Core gesteuert werden. Ein nützliches Zubehör für alle diejenigen, die zum Beispiel das Razer Blade Stealth Ultrabook am heimischen Schreibtisch auch als Gaming-Laptop verwenden möchten. Zum Preis von 599 Euro zuzüglich der Anschaffungskosten für die optionale Grafikkarte allerdings kein Leichtgewicht für das Portemonnaie.

Razer ist vor allem bekannt für sein hochwertiges Zubehör, das vorrangig für Spieler optimiert wurde. Zu den bekannten Größen im Peripherie-Bereich zählen unter anderem die Mäuse Razer Mamba, Deathadder, Diamondback und Naga. Für den mobilen Gebrauch bietet der Hersteller zudem die Razer Orochi an. Wer sein Blade Notebook zusätzlich mit einer externen Tastatur bedienen möchte, kann zum Beispiel auf die beliebte Blackwidow Familie oder die neue Razer Ornata zurückgreifen. Im Audio-Bereich setzt Razer auf die bei Gamern beliebten Headsets der Kraken und Mano’war Reihe, die sowohl in kabellosen als auch kabelgebundenen Varianten erhältlich sind. Zudem zeigen sich im deutschen Razer Store verschiedene Arten von Mauspads, Zubehör für Broadcaster, Notebook-Rucksäcke und Schutzhüllen sowie Kleidung und Merchandising.
Im Test zeigt sich das neue Razer Blade Stealth als leichtes, kompaktes und performantes 12,5 Zoll Ultrabook. Auch der Preis kann sich sehen lassen. Der Einstieg ist bereits für 1.099 Euro möglich. Wir schöpfen allerdings aus dem Vollen und sehen uns das Notebook in seiner besten Konfiguration mit 4K UHD Display, großer 1 TB SSD und Intel Core i7 Kaby Lake Prozessor genauer an. Lohnt sich der Kauf?

FOTOGALERIE (16)Klein und günstig: Das 12,5 Zoll Stealth stellt den Einsteiger der Blade-Familie im Ultrabook-Format dar.
Nach langer Wartezeit ist der Tag gekommen. Razer bietet seine Blade Gaming-Notebooks und Ultrabooks flächendeckend auch in Deutschland an. Mit dem Blade Stealth bedient das US-amerikanische Unternehmen die Mobilisten, welche auf ein geringes Gewicht, lange Akkulaufzeiten und eine starke Prozessor-Leistung angewiesen sind. Das Design trägt die bekannte Razer Corporate Identity. Ein schwarzes Aluminium-Gehäuse trifft auf dezent grüne Applikationen in Form des Razer Logos, den USB-Anschlüssen und wahlweise der Tastatur-Beleuchtung. Den optischen Vergleich zum Apple MacBook Pro muss sich Razer gefallen lassen, die Ähnlichkeit ist nicht abzustreiten. In Sachen Verarbeitung spielt das Blade Stealth auf einem hohen Niveau. Selbst bei grober Handhabung können wir dem 12,5 Zoll Notebook keine allzu gravierenden Verwindungen entlocken. Optisch und haptisch in jedem Fall ein Leckerbissen für alle, die keinen Apfel bevorzugen.

Aufklappbar mit einer Hand, kommen die neuen Eingabegeräte zum Vorschein. Die lokalisierte, deutsche Tastatur zeigt sich mit einem angenehm kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt. Hinzu kommen individuell farbig beleuchtbare Chroma Tasten, die sich über die vorinstallierte Razer Synapse Software einfach konfigurieren lassen. Das integrierte Touchpad nutzt die komplette Höhe der Handballenablage und ist somit gut dimensioniert. Multi-Touch Gesten und die Navigation unter Windows 10 gehen dabei einfach von der Hand. Im Vergleich zum neuen Force Touch Trackpad von Apple ist der Mausersatz von Razer jedoch deutlich lauter. Unterm Strich treffen Otto Normalverbraucher und Vielschreiber auf sehr gute Eingabegeräte, die auch uns im Test überzeugen konnten.

Während bei Apple aufgrund der reinen USB-C Bestückung die Kritiker vor der Haustür stehen, bietet das Razer Blade Stealth vom neuen Universal-Anschluss nur eine Schnittstelle. Diese kann ebenfalls mit der Thunderbolt 3 Technik umgehen und wird zum Aufladen des Notebooks verwendet. Darüber hinaus kommen zwei normalgroße USB 3.0 Ports (Typ A) unter und externe Bildschirme können via HDMI 2.0a verbunden werden. Lediglich einen SD-Kartenleser vermissen wir auch in diesem Modell. Die Funkverbindungen werden derweil von einem WLAN-ac Killer Modul übernommen, das zeitgleich Bluetooth 4.1 unterstützt. In den meisten Fällen sind wir beim nur 1,29 kg leichten und 13,1 Millimeter hohen Razer Blade Stealth auch ohne Adapter oder Docks gut unterwegs.

Unter der Haube des Razer Blade Stealth arbeitet der Intel Core i7-7500U mit aktueller Kaby Lake Technologie. Der Zweikerner (Dual Core) kommt im Turbo Boost Betrieb auf eine maximale 3,5 GHz Taktung. Ihm zur Seite stehen 16 GB Arbeitsspeicher, die zwar im Dual-Channel arbeiten, jedoch auf den älteren DDR3-Standard setzen und fest integriert sind. Eine Aufstockung oder Auswechselung des RAMs ist nicht möglich. Doch dieses Manko ist bei nahezu allen Ultrabooks anzutreffen und somit nicht unüblich. Mehr Freude hinterlässt die Lesegeschwindigkeit der verbauten 1 TB SSD. Razer setzt hier auf einen NVMe Massenspeicher von Samsung, der Daten mit über 2.000 MB/s liest. Die Schreibrate zeigt sich mit lediglich 300 MB/s hingegen unterdurchschnittlich.

Mit dem Gespann aus Intel Core i7 Prozessor und integrierter Intel HD Graphics 620 Einheit gehört das Razer Blade Stealth trotz der bekannten Marke nicht direkt in den Gaming-Bereich. Das Windows 10 Notebook ist eher für den mobilen Office- und Multimedia-Alltag gerüstet. Während Casual Gamer eventuell auch das eine oder andere Spiel auf dem 12,5 Zoll Ultrabook wagen, werden anspruchsvolle Zocker den demnächst erhältlichen Razer Core ins Auge fassen. Die externe Docking-Station wird per USB-C mit dem Blade Stealth verbunden und kann eine AMD oder Nvidia Desktop-Grafikkarte eurer Wahl beherbergen (max. 375 Watt GPU). Somit wird das flache Notebook zu Hause am Schreibtisch zu einem echten Gaming-Notebook.
Weltweit ist das Razer Blade Stealth mit zwei unterschiedlichen Display-Auflösungen erhältlich. Die QHD-Version setzt auf 2.560 x 1.440 Pixel, während die von uns getestete 4K UHD Variante mit 3.840 x 2.160 Pixel auffährt. Das höherauflösende IGZO-Panel bietet neben einer guten Blickwinkelstabilität auch eine 100% Adobe RGB Farbraumabdeckung. Die Ausleuchtung des Bildschirms liegt in unseren Tests zwischen 370 und 390 cd/m². Die niedriger auflösende QHD-Fassung des Blade Stealth liegt laut ebenfalls testenden Kollegen nur circa 20-30 Candela über den Werten des 4K-Panels.

Egal für welche Option ihr euch entscheiden solltet, ihr trefft immer auf einen glänzenden Touchscreen, der im Außenbereich mit Spiegelungen und Reflektionen zu kämpfen hat. Wer die direkte Sonne meidet, sollte jedoch mit der anliegenden Helligkeit gut zurechtkommen. Positiv zeichnet sich ebenfalls der Kontrast von 1151:1 ab (Schwarzwert 0,33 cd/m²). An den Display-Rändern hätte Razer allerdings Hand anlegen müssen. Für ein 12,5 Zoll Display ist das Gehäuse und somit auch der Rahmen zu groß gehalten wurden. In Sachen Akkulaufzeit bietet die 53,6 Wh Batterie Energie für maximal 10 Stunden. Bei einer praxisnahen Nutzung bleiben davon noch etwa 5,5 Stunden übrig. Unter extrem hoher Last ist bereits nach 1,5 Stunden die Ladung verbraucht. Wer sparsam mit der Display-Helligkeit und der Tastatur-Beleuchtung umgeht, kommt im klassischen Office-Alltag eventuell auf 7-8 Stunden. Wer zur QHD-Version des Notebooks greift, kann knapp 2 Stunden mehr herausholen. Die beiden Lüfter des Razer Blade Stealth zeigen sich dabei vergleichsweise zurückhaltend. Sie sind zwar dauerhaft aktiv, aber beim Surfen im Netz oder beim Texten kaum zu hören. Zwischen 30 und 34 dB(A) liegen die von uns ermittelten Werte. Ebenso ist zeitweise ein mehr oder weniger nervendes, elektronisches Fiepen (Coil Whine) festzustellen. Bei maximaler Auslastung ist der 12,5 Zoller mit 38 Dezibel jedoch deutlich zu hören und mit 50 Grad Celsius Spitzen an der Unterseite auch zu spüren. Nach einer ausgiebigen Gaming-Session in Kombination mit dem Razer Core solltet ihr euren mobile Begleiter also etwas abkühlen lassen. Im mobilen Betrieb werdet ihr diese Werte jedoch selten bis gar nicht erreichen.

  Aucun commentaire | Ecrire un nouveau commentaire Posté le 13-01-2018 à 09h26

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  Blog créé le 21-10-2017 à 11h34 | Mis à jour le 27-03-2018 à 09h38 | Note : Pas de note